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Alt 08.10.2013, 23:54   #901
 
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Und dabei lasse ich es doch momentan ruhiger angehen.
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Alt 12.10.2013, 21:32   #902
 
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Platin # 156:



The Bad, The Worse and The Worst



Pik-Ass
Erhalten am: 12.10.2013, um 18:40 Uhr.

Schwierigkeit der Platin: 3 / 10
Zeitaufwand für die Platin: ca. 22 Stunden

Bewertung des Spiels: 0,5 / 10


Besonderheiten:

  • Nach Resistance 3, The Darkness II und Battlefield: Bad Company 2 meine vierte vollwertige Platintrophäe in einem First Person Shooter in diesem Jahr.
  • Insgesamt meine 19. Platin in einem First Person Shooter.
  • Erste Platin in einem Spiel der Call Of Juarez - Reihe.
  • Dank an BM42/Mossekk sowie Stockdunkel für die Koop- bzw. Multiplayertrophäen.


Ja, ihr lest richtig: Nullkommafünf in der Bewertung. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Den Rekord des ersten Heavy Fire (minus 2) hat Call Of Juarez: The Cartel nicht gebrochen, aber dennoch ist das ein Ergebnis, welches man erst einmal fabrizieren muss. Dies ist die Summe dessen, dass Techlands Machwerk zum einen eine unglaubliche Grütze an Spiel ist, dem man zu keiner Zeit ansieht, dass es der vergangenen Videospielgeneration angehört, und zum anderen weil es kein anderes Spiel gibt, welches dermaßen beleidigend und offen rassistisch ist.


Zum Spiel selber: was auch immer in der Friedenspfeife war, an denen die Entwickler gezogen haben, es musste ihnen nicht gut bekommen sein. Wir nehmen einen namhaften und weitestgehend positiv bewerteten Shooter aus dem Wilden Westen und nehmen dem Nachfolger das Wesentlichste weg. Statt rauchende Colts und wilde Mustangs haben wir nun den US-amerikanischen / mexikanischen Drogenkonflikt der Moderne. Man kann die Kampagne aus drei verschiedenen Sichtweisen verfolgen: als Kim Evans, einer Halle Berry nachgebildeten FBI-Agentin, als halbseidener DEA-Agenten Eddie Guerra mit Kontakten zur Unterwelt oder als Ben McCall, Nachfahre der Protagonisten aus Call Of Juarez: Bound In Blood, ein sich im Wilden Westen währender Dino des L.A.P.D. Das Trio wird in ihren Ermittlungen in den Konflikt mithineingezogen und muss sich einem mächtigen Kartell stellen - darüber hinaus kocht jeder Charakter sein eigenes Süppchen und versucht, bestimmte Gegenstände in einem Level einzuheimsen, ohne dass die anderen es mitbekommen.


Man hätte es noch irgendwie verkraften können, dass The Cartel eine Frischzellenkur im Setting verpasst bekam, wenn zumindest das Gameplay sich auf halbwegs erträglichem Niveau bewegen würde. Stattdessen haben wir einen durchgehend uninspirierten, schlicht langweiligen und repetitiven Shooter, der so alles falsch macht, was man falsch machen kann. Die Schusswaffen haben kein Gewicht, als würde man mit Erbsen schießen. Jede Pistole fühlt sich gleich an, jedes Scharfschützengewehr, jedes Maschinengewehr, jede MP. Kein Unterschied auszumachen.



Die KI, egal welche ... Gegner rennen völlig lebensverachtend aus der Deckung oder verharren auf ihrer Position. Nicht weiter tragisch, denn sofern man keine zwei Online-Mitspieler für den Koop hat, leben es die eigenen KI-Kumpel genauso vor. Ständige Beschallung der sich immer wiederholenden Phrasen wie kakophonische Klänge sind noch harmlos - schlimmer ist, dass die Partner einem weder im Kampf noch bei Verwundungen helfen und sich gerne mal irgendwo festlaufen.


An "Features" hat das Spiel drei Mechaniken: zum einen das Doorbreachen, welches wir aus Modern Warfare oder Medal of Honor kennen. Tür auftreten, in Zeitlupe alles niedermähen ... und versuchen wachzubleiben. Dann die Deckungsmechanik, bei der man von den Kameraden auf einem vorgegebenen Weg von Deckung zu Deckung sprinten muss. Tut man das nicht, stirbt man automatisch, denn in diesen aufgesetzten Situationen hat man den Gegnern Killerinstinkte verpasst.
Und schließlich den Zeitlupenmodus. Hat man genügend Gegner erledigt, kann man für ein paar Sekunden die Zeit wie in Matrix verlangsamen und seine Gegner niedermähen.


All das in einer leblosen Landschaft, erst urban, dann rural und schließlich auf Altwestern getrimmt, so als wollten uns die Entwickler noch Salz in die Wunden streuen. Western sind out, dachten sie wohl, also den xten urbanen Stadtkampf. Das beinhaltet auch Fahreinlagen, wo sich das eigene Auto wie eine Dampfwalze steuert, bis es irgendwo hineinkracht. Dazu natürlich Drive-By-Shooting für die Mitfahrer, alles so unspektakulär wie nur irgendmöglich inszeniert. Endkämpfe dürfen nicht fehlen, allerdings sind diese immer entweder eine große Gegnerhorde oder ein Hubschrauber.



Sicher, man sieht ab und zu Zivilisten auf der Straße würfeln oder sich gegenseitig verprügeln, aber ansonsten rennt man durch Szenerien, welche wie mit Eisstielen beklebte Kartons aussehen.


Die Musik wiederholt sich ständig, an den dramatischeren Stellen pervertiert man Melodien von Morricone, und die Synchronisation ist wie schon erwähnt ein Graus. Die deutsche Stimme von Robert de Niro kommt auch zum Einsatz, von der haben wir aber auch schon Besseres vernommen.


Hätte man alles noch verschmerzen können, irgendwie. Der Ansatz mit der dysfunktionalen Gruppe, deren Entscheidungen (marginal) unterschiedliche Enden, hatte etwas. Und mit mieser Grafik und dummer KI ärgert man sich bekanntlich in ganz vielen Spielen herum. Was Call Of Juarez: The Cartel jedoch nach unten drückt, sind die rassistischen Untertöne.


Eine Trophäe belohnt den Spieler damit, 40 Gegner im 2. Kapitel zu erledigen. Dort sind sämtliche Gegner Afro-Amerikaner, und nur in diesem Kapitel kommen diese als Gegner vor. Es gibt keine vergleichbare Trophäe für die anderen Kapitel. Nur genau dort, wo alle Gegner Afro-Amerikaner sind.


Ferner werden in der Story einige traurige Fakten ins Perverse umgedreht - ich spoilere zwar nicht gerne, aber ich glaube kaum, dass man den Rest an Spielspaß dadurch rettet, indem man die 08/15-Story geheimhält - und zwar entführt das mexikanische Kartell US-amerikanische Frauen und schmuggelt sie über die Grenze, um sie dann in Mexiko zur Prostitution zu zwingen. Mal abgesehen davon, dass die Mexikaner im ganzen Spiel in ein schlechtes Licht gerückt werden, setzt man hier noch eins oben drauf. In der Realität ist es umgekehrt: mexikanische Frauen werden vom Kartell in die USA verschleppt und dort zur Prostitution gezwungen. Hier stattdessen: "Oh wir müssen irgendwie moralisch rechtfertigen, warum man uns so zahlreich abknallen darf und muss - wir entführen den Amis ihre Frauen".



Natürlich, wenn man bereits durch andere Spiele so abgestumpft ist, dass man problemlos Gegner ausweiden und entdarmen kann, dann fällt einem so ein Detail kaum auf. Macht es aber nicht besser. Wir haben hier ein Spiel, welches nicht nur von Vorurteilen lebt, sondern diese auch noch mit Lügen befeuert.



Wenn man in der langen Liste von Ubisoft-Spielen nach einer Gurke suchen muss, dann ist man hier fündig. Techland mag ja mit Tote Insel zumindest für ordentliche Verkaufszahlen gesorgt haben. Call Of Juarez: The Cartel allerdings ist eine Schande, sowohl in Sachen Technik und Spielspaß als auch in Sachen Untertönen. Bloß die Finger weglassen.


So wurde die Platin geholt: Mit jedem der drei Charaktere einen kompletten Durchlauf der Handlung, den letzten mit Ben McCall auf Schwer. Unterwegs holt man weitestgehend die meisten Trophäen, mit Eddie habe ich fast alle Fundsachen und Geheimobjekte erlangen können. Zwischen 12 Uhr und 12:05 Uhr spielen ist auch nicht das Problem. Online trifft man auf nicht leere, jedoch unterbesuchte Server, und für Koop sollte man zwei verlässliche Partner finden (in meinem Fall waren das BM42 und Stockdunkel, mein Dank an beide).
Im Großen und Ganzen ist das Spiel nicht sonderlich schwer und sollte selbst mit den wenigen Fruststellen (meist jene mit dem Hubschrauber) noch zu meistern sein. Falls man sich das antun möchte.


Magic Moment: Sofern man es als unterhaltsam bezeichnen kann, hatten manche Posen der besiegten Gegner dank Ragdolleffekten schon etwas Tragikomisches.


Fun Fact: Eddie Guerra trägt bei seinen Raubzügen eine Obama-Maske.


Fazit: Haltet euch fern von diesem Spiel, und unterstützt Techland nicht noch damit, es neu zu kaufen. Ihr verpasst nichts.

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Thrillhelm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2013, 01:04   #903
 
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Dann mal Glückwunsch.
Das Spiel ist zwar echt mies, aber eine 0,5?
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Alt 13.10.2013, 02:15   #904
 
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Also bei Sonic kann ich nur zustimmen, will auch noch dringend den Nachfolger noch zocken und ggf. auch platinieren

Aber zu CoJ hab ich bisher gar nichts so schlechtes von gelesen. Zwar auch nichts so gutes wie zu BiB, aber so extrem wie du es ausdrückst musstest dich ja mächtig quälen

gratz aber zu den Erfolgen - was auch immer du unter "ruhiger angehen" verstehst oO
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Alt 16.10.2013, 23:05   #905
 
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Na dann gleich mal Glückwunsch zu Spongebob, ich hoffe da kommt auch eine coole Platinrückblende, da mich das Spiel auch in einer Art und weise interessiert, da es ja so crappig klingt, dass es schon wieder lustig sein könnte.
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knoefiii ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2013, 00:45   #906
 
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Hallo Kinder, seid ihr alle da?

Platin #157:



"Das Leben ist zu kurz"


Platin-SpongeBob
Erhalten am:16.10.2013, um 18:23 Uhr.


Schwierigkeit der Platin: 2 / 10
Zeitaufwand: Ungefähr 15 Stunden.
Spielspaßbewertung: 4 / 10 (darf für Spongebob-Fans und Schwämme angehoben werden)


Besonderheiten:
  • Nach Die Hüter des Lichts die zweite Platin 2013 in einem Mehrspieler-Brawler, ironischerweise auch mit fünf spielbaren Charakteren.
  • Zweite Nickelodeon-Platin nach Phineas & Ferb - Quer durch die 2. Dimension.

Zunächst einmal etwas Neues zu Beginn des Bärenanteils meiner Rückblenden, nämlich ein Dankeschön. Zum einen an all jene treuen Leser, welche mir per PN ihre Vorfreude auf diese Rückblende mitgeteilt haben. Zum anderen an Activision, die das Spiel gottseidank nicht von vorne bis hinten verkorkst haben.

Wie manche mitbekommen haben, bin ich ein älterer Spielersemester und mit diversen Cartoons wie He-Man, Saber Rider oder den Turtles aufgewachsen. Man entkommt zumindest auf dieser Seite der Nahrungskette dem gelben Helden der Arbeit nicht. Für diejenigen, die sich immer noch kein Bild von Spongebob machen können, gibt es hier ein Video, welches alle Fragen dazu beantwortet, bevor ich zum Spiel komme:

Video: two and a half man (spongebob) - YouTube


Gut, da gibts auch noch glaube ich eine miauende Schnecke und ein texanisches Eichhörnchen im Raumanzug, aber das kann man sich mit ein wenig Fantasie schon selber hinzudichten. Jedenfalls ist die Serie unendlich populär und hat auf Nickelodeon lange genug überlebt, um zum Selbstläufer zu werden (anderen, überlegeneren Serien wie Invader Zim blieb das verwehrt). Und schon zig Videospiele zum Quadratschädel gab es auf etlichen Konsolen. Und jetzt ist auch mal die PS3 dran, auch wenn das "typische" Klientel, welches sich wohl auch mit verminderten Erwartungen abgefunden hat, eher auf der Wii (U) finden lässt.

Der Plot ist einfach: Bösewicht Plankton trachtet mal wieder nach Mr. Krabs Geheimrezept für Krabbenburger - das einzig entfernt wertvolle Gut in ganz Bikini Bottom - und schafft es, dessen Safe sowie die Karte zu den drei Schlüsseln zu selbigem Safe zu klauen. Musterbürger SpongeBob will seinem Chef helfen und zusammen mit seinen Freunden Planktons fiese Pläne durchkreuzen.

Ist das Spiel der Hammer? Ihr werdet es vielleicht schon geahnt haben, die Antwort ist klar nein. Im Sumpf der wirklich schlechten Spiele landet es allerdings auch nicht. Vertraut mir, ich bin Experte auf diesem Gebiet. Ich meine was soll man erwarten?

Heruntergebrochen auf die Basics haben wir einen Koop-Spiel mit Hüpfeinlagen und jeder Menge Ballerei, mit einer festen Kamera und vorgegebenem Weg. Gut, wenn auch nicht brillant, haben wir das in Ratchet & Clank: All 4 One erlebt. Das Gegenteil, das werden bestimmt einige Trophäensammler wissen, haben wir bei Die Hüter des Lichts gesehen (wir erinnern uns: da wäre ich beinahe eingeschlafen).

Man wählt also zu Beginn einen von fünf Charakteren aus (SpongeBob, Mr. Krabs, Sandy, Thaddäus oder Patrick), gerne auch mit bis zu drei Mitspielern und hüpft/ballert sich durch fünfzehn Level inklusive Bosskämpfen. Man erwartet natürlich knallbunte Unterwasserwelten und jede Menge abgefahrenen Spongebob-Humor, mit möglichst vielen Referenzen aus der Serie ...

... aber man hätte es sich auch leicht denken können, dass am falschen Ende gespart wurde. Die ganze Fassade mit Originalstimmen (außer die von Mr. Krabs) und auch serientypischem Intro verdeckt leider nicht, dass das Spiel an und für sich nichts zu bieten hat. Nach dem Tutorial darf man sich bis zum letzten Endboss mit den gleichen Gegnern herumärgern: Planktons Roboterarmee ist nicht die aggressivste der Spielewelt, wohl aber eine der überschaubarsten mit sechs bis sieben verschiedenen Variationen. Die hinterlassen jede Menge Schrauben und Bolts welche an Automaten für neue Waffen und Upgrades eingetauscht werden können wie in einer anderen Videospielereihe. Die Kniften sind allessamt schwammgerechte Varianten bekannter Bewaffnung, hier werden zum Beispiel mit Gürkchen oder Kuchen geschossen. Jeder Charakter sammelt separat seine Bolts () und muss seine Waffen auch selber freikaufen bzw. upgraden.

Die Level selber haben kaum Abwechslung, die Wege sind großzügig angelegt und sehr linear - es gibt keine Abkürzungen, Umwege oder Geheimnisse zu entdecken. Von manchen Startpunkten aus ist sogar schon das Ziel zu erkennen. Aufgelockert wird das nur ganz selten durch Freifall-Szenen, welche zwar sehr kurz, aber auch ein wenig knackiger sind: unsere tapferen Helden der Kindheit rauschen durch einen Strudel und müssen Treibgut ausweichen.

Was einem schnell auffällt: Sterben ist in dem Spiel echt etwas, an dem man hart arbeiten muss. Man hat eine großzügige Lebensleiste und alle paar Meter Schatztruhen mit Gesundheitsregeneration. Herausforderung gibt es so gut wie keine, spätestens wenn man alle Waffen aufgelevelt hat. Selbst die Endbosse (Marke: Recycling), obwohl noch mit die schwerste Hürde im Spiel - lächerlich einfach. Nur an wenigen Stellen in den Level kann man abstürzen und den bekannten Heldentod sterben - bis dahin nicht im Shop gebunkerte Bolts sind dann auch verloren. Im Multiplayer hat man es sicherheitshalber ermöglicht, niedergestreckte Kameraden reanimieren zu können, damit der Spielspaß ja nicht durch irgendeine Herausforderung eingeschränkt wird.

Man fragt sich halt, wo da die Spannung sein soll? Sicher, man freut sich wenn ein Spiel keinerlei Fruststellen aufweist und die Schwierigkeit nicht urplötzlich anzieht. Aber gelinde gesagt ist Planktons fiese Robo-Rache entsetzlich harmlos. Megamind lässt da herzlich grüßen. Es wird einfach schnell langweilig, noch dazu wenn man kaum etwas am Gameplay ändert: man läuft von Abschnitt zu Abschnitt, meistert harmlose Hüpfsequenzen und muss dann zum Öffnen eines Tores erst einmal eine gewisse Anzahl an Bots töten. Fertig. Da ist nicht mehr dahinter.

Aber halt, dieses Spiel ist doch von und mit Spongebob, kriegen wir da nicht wenigstens ein paar Goodies aus der Serie? Naja, die wenigen Cutscenes reichen von unglaublich flach bis zu "für die Serie tauglich", sind aber nichts, wo man sich am Boden kringelt. Und im Spiel haben alle fünf Charaktere ein Sortiment aus Sätzen, welche man spätestens nach dem Tutorial komplett durch hat.

Die Rückblende hört sich ja nicht gerade berauschend an. Jedoch: auf seltsame Art und Weise wurde es auch nicht strunzlangweilig, einfach weil die paar Sachen, die im man hätte falsch machen können, vermieden wurden. Roboter abschießen und Bolts sammeln macht immer Spaß, und die Level sind angenehm schlicht gehalten. Beim Schwammkopf braucht man doch auch nichts, woran man sich die Hasenzähne ausbeißt. Ich renne durchs Level und sehe, dass es nicht all zu lange dauern wird. Endgegner, deren Angriffsmuster sich Seesterne merken können. Und was das Spiel ebenfalls rettet ist die Musik. Ich meine Ukuleleklänge im Pausenmenü, wie toll ist das denn?

Man durfte hier ja kein Last Of Us unter dem Meeresspiegel erwarten, sondern herrlich stumpfe Kinderunterhaltung. Es ist so simpel gehalten, dass es auch wenig falsch zu machen gab.

So wurde die Platin geholt: Vorneweg für alle Platinjäger gibt es die Warnung - wer keine vier Controller hat, braucht erst gar nicht anfangen. So einfach die Platin auch ist, benötigt eine einzige Trophäe Controller, da man mit vier Spielern ein Level abschließen muss. Ebenfalls tückisch: wer keinen Spielstand anlegt, speichert auch nichts und hat später keinen Zugriff auf die Levelauswahl.
Ansonsten kriegt man die Trophäen nachgeworfen: schadenfrei durch den Strudel zu stürzen sollte auch kein Problem darstellen, ebenso wie das Aufleveln der Waffen und das Durchspielen des Games. Bolts sammeln ist eben eine Grindaufgabe, da man entweder einige ertragreiche Level immer wieder spielen muss - oder fünfmal durch das gesamt Spiel hetzt. So oder so ist das keine Tagesplatin, straff organisiert kann man das aber an einem Wochenende schaffen.

Magic Moment:
Gab es keinen. Das Spiel ist wie gesagt viel zu einfach, um irgendwas Spannendes zu bringen.

Fun Fact: Gary die Schnecke kommt nicht im Spiel vor. Dafür gibt es aber im Startbildschirm die Titelmusik der Serie.

Fazit: Leicht, leichter, gelb: Spongebobs PS3-Auftritt ist, die nötige Hardware vorausgesetzt, für jedermann leicht zu platinieren. Kein totaler Reinfall, aber auch kein Meilenstein der Videospielegeschichte.



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Thrillhelm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2013, 13:44   #907
 
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Na dann noch mal Glückwunsch zur Platin! Bin ich doch diesmal tatsächlich vorher eingeschlafen.^^
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Alt 17.10.2013, 13:51   #908
 
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Unglaublich das ich das sage, aber das Spiel klingt zwar crappig, aber nicht so crappig dass ich es zocken möchte

Klingt jedenfalls besser als Kollegen wie Megamind und so
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knoefiii ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2013, 18:26   #909
 
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Schade hab hier mal gehofft dass kein Litzenzschrott verursacht wird

So werd ichs sein lassen, da hab ich schon schnellere Spiele in die Ecke gefeuert xD

dennoch gratz zur Platin
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LoAlexandria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2013, 22:32   #910
 
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Megamind und Spongebob nehmen sich nicht viel. Ehrlich gesagt wüsste ich außer den Hardcorefans des Schwamms auch nur Trophäenjäger, die sich das zulegen würden.
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